Die Max-Turnhalle in Emden, ein erst 2016 errichtetes Gebäude, sorgt seit ihrer Inbetriebnahme für Frustration – und das nicht nur bei der Stadtverwaltung. Anstatt als moderne Sportstätte zu glänzen, ist die Turnhalle inzwischen ein regelrechtes Sorgenkind: Eindringendes Wasser und feuchte Wände setzen dem Gebäude zu und verursachen immer wieder Schäden. Der letzte Vorfall im Frühjahr offenbarte erneut das Ausmaß der Probleme. Die Sanierung wird teuer, und die Aussicht auf eine trockene Turnhalle bleibt vorerst ungewiss.
Für das Jahr 2025 plant das städtische Gebäudemanagement nun mit weiteren 320.000 Euro, um die Schäden zu beheben und die Halle hoffentlich langfristig trocken zu halten. Doch wie jetzt bekannt wurde, hätte dieser hohe Kostenaufwand möglicherweise vermieden werden können: Bei der Bauplanung wurde ein Bodengutachten schlichtweg ignoriert – ein Fehler, der jetzt teuer bezahlt werden muss.
Ob die Max-Turnhalle in Emden irgendwann wirklich trocken bleibt? Fakt ist: Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die veranschlagten 320.000 Euro für die kommenden Sanierungsarbeiten womöglich nicht ausreichen werden. Ein teures Erbe für eine eigentlich junge Halle – und ein weiterer Beweis dafür, wie wichtig gründliche Planung und die Berücksichtigung von Expertengutachten wie einem Industriebodengutachter beim Bau öffentlicher Gebäude sind.